Marburger Team auf der AFK-Tagung

Normativität im Fokus – Effekt des Syrienstatements

 

Wie politisch darf die Friedens- und Konfliktforschung sein?

 

  • Sollten WissenschaftlerInnen Stellung beziehen, wenn es um tagespolitische Entscheidungen geht?
  • Ihre Expertise in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen, sich gar aktivistisch engagieren?
  • Dürfen Institute normativ geleitete Positionspapiere verfassen, wenn über Militäreinsätze, Friedensverhandlungen oder Wirtschaftssanktionen diskutiert wird?
  • Und wer entscheidet, welche Stellungen „die FuK“ vertritt, wann Militäreinsätze zu verurteilen, welche Verhandlungen zu begrüßen sind?
    Oder bleibt ein wertneutraler Abstand zum Forschungsgegenstand wesentlich, um den klaren Blick auf Themen auch von Krieg und Frieden zu bewahren?
  • Droht die FuK durch Einmischung in tagespolitisches Geschehen ihre Stellung als neutrale Wissenschaft zugunsten einer politisierten Bewegung einzubüßen?

 

Diese und weitere Fragen sollen auf der 4. Konferenz junger Wissenschaftler_innen der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) im Workshop „Normativität: Debatten zur politischen Wirksamkeit der Friedens- und Konfliktforschung“, diskutiert werden, der von VertreterInnen der Fachschaft Friedens- und Konfliktforschung Marburg geleitet wird.

Wir hoffen, die alte Debatte um Forschung für oder über den Frieden vor dem Hintergrund aktuellen Zeitgeschehens neu beleben zu können.

 

Der Workshop findet am Donnerstag, 3.03.2016 um 9 Uhr statt.

mehr zur Tagung hier:

 

Das Programm gibt es hier zum Download

Die AFK ist die Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung und damit Ausdruck der Interessengestaltung der FuKlerInnen. Die Homepage und mehr Informationen hier.