Jemenitisches Film- und Kunstfestival

Am Dienstag 2.6.2015 findet das Jemenitische Film- und Kunstfestival im Capitol-Kino in Marburg statt.
Der „jemenitische Frühling“ 2011 rief ein enormes künstlerisches und intellektuelles Schaffen hervor. Revolutionäre Filmproduktionen trugen Bilder der jemenitischen Proteste in die Welt.

Das Internationale Jemenitische Film- und Kunstfestival ist der Eckpfeiler des Kunstprogramms des Yemen Peace Projects, einer amerikanischen NGO, die sich für ein besseres Verständnis vom Jemen und der jemenitischen Gesellschaft in den USA einsetzt. Das Festival tourte 2014 durch Aden und Sanaa (Jemen), Los Angeles, New York, Washington, Berkeley und London. Nun ist es zu Gast in Deutschland!

Ziel des Festivals ist die Förderung jemenitischer Künstler und Filmemacher, die nur selten Möglichkeiten finden, ihre Arbeit im In- und Ausland zu präsentieren. Zusätzlich versucht das Festival, zu einem besseren Verständnis für Gesellschaft und Politik des Jemen in Deutschland beizutragen und das Land einem globalen Publikum nahezubringen.

Den Start machen Studentinnen der Friedens- und Konfliktforschung, die ihre Konfliktpräsentation zum Jemen nochmals zeigen. Anschließend gibt es zwei Kurzfilmblocks zu den Themen „Frauen im Jemen“ und „Revolution und Krise“ (inkl. des oskarnominierten Films „Karama has no walls“).
Seit März 2015 herrscht im Jemen Krieg. Aus diesem Anlass wird dem Publikum die Möglichkeit gegeben, im Anschluss der letzten Filmvorführung die aktuelle Situation mit Jemeniten und Fachleuten bei einem Podiumsgespräch zu diskutieren.

Das genaue Programm ist angehängt oder findet sich auch hier.